Unbehagen zu Ideen transformieren

Leitideen zum ParadigmenwandelDas Unbehagen nimmt zu: Längst sind es nicht mehr nur Randgruppen, linke oder grüne Politiker, Jugendliche oder Spät-68er, die das Geschehen in Politik, Wirtschaft  (vor allem in den Märkten) und Gesellschaft kritisieren und grundlegende Änderungen fordern.

Nein, jetzt sind es Unternehmer, Vorstände, Manager und Führungskräfte, die extremes Unbehagen verspüren bei dem, was sie tun müssen. Oder besser; Glauben tun zu müssen. Geschah das bisher nur im kleinen Kreis und nach dem dritten Glas Wein, so äußern sie es nun auch öffentlich, bei Vorträgen, auf Konferenzen, bei Tagungen und Verbandssitzungen.

Doch das Beklagen alleine reicht nicht. Was noch fehlt ist der Folgeschritt: Dass wir das Unbehagen in Ideen transformieren, dass wir bewusst und gezielt die im wahrsten Sinn des Wortes NOT-wendigen Veränderungen bewirken.

All zu oft fällt noch der Satz „Wir brauchen Lösungen für die gravierenden Probleme!“ In der Konsequenz werden Gremien oder Arbeitsgruppen gebildet - ehrlicherweise nennt man sie 'Ausschuß', in Erwartung dessen, was dabei herauskommt.

Wir müssen nicht nach Lösungen suchen, sondern nach Alternativen. Wir müssen Chancen und Ansätze wahrnehmen, die schon vorhanden sind:

Schließlich und endlich gilt es vernetzt zu Denken, zu Entscheiden und zu Handeln, anstelle des gefährlichen wie üblichen Unsinns, der sich Jahresplanung nennt.

Wenn wir wirklich einen grundlegenden Wandel wollen, eine menschengerechtere Gesellschaft und Wirtschaft, dann brauchen wir nur eine höhere Achtsamkeit und Wahrnehmung! Jeder für sich kann sofort damit beginnen. Das kostet weder viel Geld noch Zeit, nur bewusstes Hinschauen und Wahrnehmen. Das sollte doch zu machen sein, oder?